Doric String Quartet · Nadja Reich Violoncello

Freitag, 7. April 2017, 20:00 Uhr
Laeiszhalle, Kleiner Saal

Abonnement A
Karten € 42,- / 32,- / 22,- / 13,-
Schüler- und Studentenkarten € 10,- an der Abendkasse

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Joseph Haydn: Streichquartett B-Dur Hob.III:67 op. 64/3
Ludwig van Beethoven: Streichquartett e-moll op. 59/2
Alexander Glasunow: Streichquintett A-Dur op. 39

Warum zu diesem Konzert gehen?
Ganz einfach: es kommen tolle Künstler unter dem Motto „Ziemlich jung trifft richtig jung“ und es gibt u.a. ein Stück Musik, das wahrlich nicht oft auf den Konzertprogrammen zu finden ist.

Was heißt "tolle Künstler"?
Das Doric String Quartet ist fraglos eines der besten englischen Streichquartette unserer Zeit. Große Intensität und höchstes instrumentales Können, dargebracht ohne jedweden Schnickschnack, faszinieren bei diesem Quartett stets aufs Neue. Und die Cellistin Nadja Reich ist die erste „Tonali“ Preisträgerin des Kammermusikfreunde.

Was ist das für ein Preis?
Diesen Preis haben die Hamburger Kammermusikfreunde zum ersten Mal vergeben. Beim „Tonali“ Wettbewerb. Er beinhaltet einen gemeinsamen Auftritt in einem unserer Konzerte mit einem renommierten Ensemble. Und genau das passiert hier nun zum ersten Mal.

Wer ist Nadja Reich?
Nadja Reich wurde 1993 in Berlin geboren. Mit sechs Jahren begann sie, Cello zu spielen. Von 2003 bis 2012 war Nadja Jungstudentin an der Universität der Künste Berlin, wo sie zuerst von Matias de Oliveira Pinto und von 2008 bis 2012 von Jens Peter Maintz unterrichtet wurde, bei dem sie nach ihrem Abitur im Juni 2012 ein Jahr regulär studierte. Seit September 2013 studiert Nadja bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste.

Und das Doric String Quartet?
Wie so häufig: Preise pflastern seinen Weg. Aber das ist ja schon beinahe nichts Besonderes. Sehr besonders ist allerdings das Spiel der Vier, das sehr schnell in den Bann zieht, da die Mischung aus Schlichtheit, Stilsicherheit, Homogenität und sympathischem Auftreten ihresgleichen sucht.

Seit wann gibt es das Quartett genau?
Seit 2006. Das war sozusagen deren Sommermärchen.

Muss man das Streichquintett von Glasunow kennen?
„Kein Mensch muss müssen“ heißt es in Lessings „Nathan“. Aber es kennenzulernen ist eine Freude! Es ist eines der recht überschaubaren Zahl an Streichquintetten für diese Besetzung (wenn man mal von Luigi Boccherini absieht). Alexander Glasunow hat sein Quintett in jungen Jahren geschrieben. Eine elegante Komposition, die viel zu selten gespielt wird. Wenn es denn ein Streichquintett für 2 Violoncelli in den Konzertprogrammen gibt, dann zumeist das - allerdings überragende - von Franz Schubert.

Und warum findet das Konzert nicht in der Elbphilharmonie statt?
Weil dieses Konzert eines unserer Abo-Reihe A ist. Die bleibt in der Laeiszhalle. Am gleichen Ort, am gleichen Wochentag (Freitag) und zur gleichen Uhrzeit (20.00 Uhr). Übrigens zur Freude vieler, vieler Konzertbesucher und Konzertbesucherinnen. So einen Ansturm neuer Abonnenten hatten wir noch nie. Und: wenn man einen Mercedes hat und sich einen Porsche dazu kauft, wird deshalb ja der Mercedes nicht schlechter. Oder? Vielleicht wirkt der dann nicht ganz so stylisch, bleibt aber mindestens so bequem!